Der GAMMA-Workshop am 21. und 22. November 2025 im orthopädischen Spital Speising war für mich eine Reise voller fachlicher Impulse, persönlicher Begegnungen und inspirierender Eindrücke. Gleichzeitig stand die Veranstaltung im Zeichen zweier Jubiläen: 30 Jahre Bewegungsanalyselabor im orthopädischen Spital Speising und 20 Jahre GAMMA. Dank des großzügigen Reisestipendiums der GAMMA hatte ich die Möglichkeit, am Workshop teilzunehmen und meine Masterarbeit vorzustellen.
Bereits am ersten Tag wurde deutlich, wie fest die Bewegungsanalyse im klinischen Alltag verankert ist. Nach der Begrüßung gaben mehrere Impulsvorträge einen guten Überblick über aktuelle Entwicklungen und zeigten anhand klinischer Fallbeispiele aus Orthopädie und Neuroorthopädie, wie vielfältig Bewegungsanalyse heute eingesetzt wird.

Einen wichtigen praktischen Teil bildeten die Firmenworkshops, in denen verschiedene Systeme und Technologien vorgestellt wurden, von markerloser Ganganalyse über den CGM2-Workflow bis hin zu standardisierten Messabläufen. Die Sessions boten eine gute Gelegenheit, unterschiedliche Ansätze direkt zu vergleichen und sich mit den Firmenvertretern auszutauschen.
Im Rahmen der wissenschaftlichen Kurzvorträge konnte ich meine Masterarbeit „Wie beeinflusst die Individualisierung der Femurgeometrie von PatientInnen mit Hüftendoprothese die Berechnung vertikaler Hüft- und Kniekontaktkräfte beim Gehen?“ präsentieren. Die anschließende Diskussion lieferte hilfreiche Anregungen für die weitere Arbeit und zeigte das Interesse an personalisierten muskuloskelettalen Modellen.


Auch abseits des Programms boten die zwei Tage schöne Momente, etwa der organisierte Morgenlauf am Samstag oder ein Besuch des Weihnachtsmarkts in Schönbrunn. Mein Dank gilt der GAMMA für das Reisestipendium sowie dem gesamten Organisationsteam um Andreas Kranzl für einen gut strukturierten und gelungenen Workshop.


