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Aufbaukurs klinische Ganganalyse

Aufbaukurs Klinische Ganganalyse - 2018

Der „Aufbaukurs klinische Ganganalyse" bietet einen umfassenden Überblick über die klinische Ganganalyse für diejenigen, die relativ neu auf diesem Gebiet sind. Die Teilnehmer bekommen ein Verständnis vom normalen Bewegungsmuster und lernen, wie man dieses in systematischer Weise beschreibt. 

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2ter GAMMA Kongress Hamburg

2ter GAMMA Kongress 2018

Die Bewegungsanalyse der unteren Extremität ist ein seit langem etabliertes Verfahren. Zunehmend wird die obere Extremität untersucht, ein weiterer Fokus gilt dem Fuß. Als Veranstaltungsort für den zweiten GAMMA-Kongress haben wir die Hansestadt Hamburg gewählt. 

Hier geht es zur Kongress.

Hamburg 2

Die Gesellschaft für die Analyse Menschlicher Motorik in ihrer klinischen Anwendung (GAMMA) setzt sich dafür ein, daß sich die instrumentelle Gang- und Bewegungsanalyse in der klinischen Diagnostik als gängige Untersuchungsmethode etabliert. Außerdem veranstaltet die GAMMA Fortbildungskurse zum Thema klinische Gang- und Bewegungsanalyse.


Die instrumentelle Gang- und Bewegungsanalyse ist ein computergestütztes 3D-Meßsystem, welches je nach Fragestellung, die Weg-Zeit-Parameter, Kinematik, Kinetik, Elektromyographie und Pedobarographie in Bewegung dokumentiert und analysiert. Hierzu werden an definierten anatomischen Punkten reflektierende Marker plaziert, welche von mehreren Infrarot- Kameras erkannt werden, um anschließend ein dreidimensionales Modell zu rekonstruieren. 


Der Vorteil der instrumentellen Gang- und Bewegungsanalyse im Vergleich zu herkömmlichen Untersuchungen ist einerseits, dass sie vom Untersucher relativ unabhängig ist und die Bewegung dauerhaft dokumentiert wird. Es werden komplexe Bewegungen aus der Sagittal-, Frontal- und Transversalebene objektiv, reliabel und valide festgehalten. Andererseits kann sie zusätzlich Informationen über Gelenkswinkel, Gelenksbelastungen, Leistung der beteiligten Muskulatur, Muskelaktivität und Druckverteilung des Fußes liefern. Somit können Abweichungen bzw. Störungen bei komplexen Bewegungsabläufen beurteilt werden.


Die klinische Ganganalyse kommt derzeit vor allem bei der Beurteilung und beim Vergleich des prä- und postoperativen Gangbildes und bei der Orthesen-/Schienenversorgung zum Einsatz. Desweiteren wird sie beim Vorliegen von Kompensationsmechanismen, bei Gelenksinstabilitäten, Muskelkontrakturen, peripheren und zentralen Muskelschwächen, sowie bei Rotationsfehlstellung, Beinverkürzung, Beckenschiefstand, zur Therapiekontrolle und zur Dokumentation des Krankheitsverlaufes eingesetzt.

Ziele der GAMMA

Die Gesellschaft für die Analyse Menschlicher Motorik in ihrer klinischen Anwendung (GAMMA) setzt sich dafür ein, dass sich die instrumentelle Gang- und Bewegungsanalyse in der klinischen Diagnostik als gängige Untersuchungsmethode etabliert. Die GAMMA geht dabei folgenden Zielstellungen nach:

  • Förderung der (interdisziplinären) Zusammenarbeit der Ganganalysemitarbeiter bei der Interpretation der Gang- und Bewegungsanalysedaten
  • Integration und Etablierung der klinischen Gang- und Bewegungsanalyse in den klinischen Alltag (z.B. Orthopädie, Neuroorthopädie, Physiotherapie)
  • Veranstaltung von Fortbildungskursen zum Thema klinische Gang- und Bewegungsanalyse
  • Veranstaltung von regelmäßigen Tagungen zum wissenschaftlichen Austausch und Studienplanung
  • Durchführung von Workshops mit praxisbezogenen Problemstellungen oder Besprechung von Fallbeispielen
  • Standardisierungsempfehlungen (Räumliche und technische Ausstattung eines Gang- oder Bewegungsanalyselabors, Durchführung und Auswertung von Bewegungsanalysen, Interpretation der Ganganalysedaten)
  • Vernetzung mit nationalen und internationalen Gesellschaften mit ähnlichem Themengebiet
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